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Aktuelles

EU-Projekt: Online Study Platform on Mediation (OSMP)

Großer Erfolg für das Institut für rechtwissenschaftliche Grundlagen und das Zentrum für Soziale Kompetenz! In Kooperation mit Universitäten in Lettland, Italien, Litauen, Tschechien und Bulgarien ist es ihnen gelungen, das EU Erasmus+ Projekt "Cooperation for innovation and the exchange of good practices" an Land zu ziehen. Das Projekt verfolgt die Zielsetzung, eine internationale Partnerschaft im Bereich Mediation als Teil der universitären Lehre aufzubauen und zu stärken und unter Einbindung der Akademia, der PraktikerInnen und der Studierenden eine Online-Studienplattform aufzubauen.

Diese innovative online Plattform soll dabei in die Curricula der Partnerunis integriert werden und eine weitgehende Digitalisierung des Lehrprozesses in zweierlei Hinsicht ermöglichen:

  1. Bereitstellung einer Datenbank sowie Materialien zum Onlinelernen. Anhand von Videos sollen dabei Mediationssitzungen mit einem besonderen Fokus auf Methoden und Werkzeugen des Mediators/der Mediatorin präsentiert werden.
  2. Durchführung von Mock-Mediationssitzungen und -wettbewerben unter den Studierenden in einer interkulturellen Umgebung.

KooperationspartnerInnen an der KF Uni sind das Rewi-Grundlageninstitut mit der Säule „Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Verhandlungs- und Mediationsforschung“ (Assoz. Prof. Sascha Ferz, Koordination), das Zentrum für Soziale Kompetenz (Dr.in Karin Sonnleitner) und die Akademie für Neue Medien (Dr. Martin Kopp). Unter der organisatorische Verantwortung von DI Robert Link besteht ihr Beitrag neben der Mitarbeit an der Web-Plattform und der Entwicklung eines Best-Practice Handbuches vor allem in der Koordination der Videoproduktion. Geplant sind dabei vier Videos mit einer Länge von 20-30 min, die die Methodik einer Mediation (z.B. Familienmediation) erläutern. Sie richten sich an LehrerInnen und TrainerInnen, eignen sich aber auch zum Selbststudium für Studierende und professionelle MediatorInnen. Veröffentlicht werden die Videos auf dem Youtube-channel der Turiba-Universität (Riga, Lettland) und auf den Webseiten der Partnerinstitutionen.

Start des EU Erasmus+ Projekts ist am 1.9.2016, Laufzeit 32 Monate, Gesamtförderbetrag: 250.132 €, Anteil der Uni Graz 31.325 €.

 

Autorin: Ursula Pichler

Beteiligung an der Urban Future Global Conference 2016

Auch dieses Jahr hat das Forschungsfeld ADR & Mediation wieder ein Panel für die Urban Future Global Conference am 2. und 3. März organisiert. Unter Moderation von Sascha Ferz wurde diesmal zum Thema "Keine Governance ohne Kommunikation - wie Menschen Entscheidungsprozesse verändern" diskutiert und vorgetragen. Die ExpertInnen Ursula Seethaler (A), Friedrich M. Zimmermann (A), Christian Scholl (NL) und Rita Trattnigg (A) widmeten sich der Frage, wie durch verstärkte partnerschaftliche Beziehungen von staatlichen und privaten AkteurInnen komplexe ökonomische, soziale und umweltbezogene Herausforderungen in europäischen Städten bewältigt werden können. In diesem Zusammenhang wurde u.a. auch die stark nachgefragte Methode des "urban labs" vorgestellt, bei der lokale Regierungen bzw. Verwaltungen gemeinsam mit den Stakeholdern der Gemeinde die städtischen Probleme zu lösen suchen. 

Ein Klick zur Urban Future Global Conference

 

Die Beiträge des ebenso hochkarätig besetzten "Communication" Panels von der UFG Conference im November 2014 sind dank der erfolgreichen Kooperation mit dem Konferenzmanager Gerald Babel-Sutter im zweiten Band "Mediation und BürgerInnenbeteiligung" (Hrsg: Ferz/Salicites/Storr) der Reihe Forschungen aus ADR im September 2015 erschienen!

Ein Klick zum Buch Mediation und BürgerInnenbeteiligung

 

Mediation Aktiv: Lehrlinge und Jugendliche im Arbeitsleben, 19.10.2015

Lehrlinge und Jugendliche im Arbeitsleben, Junge Arbeitnehmer im Fokus von Mediation Aktiv

Welche Erfahrungen macht die Arbeiterkammer im Zusammenhang mit Jugendlichen und Lehrlingen in der Arbeitswelt? Welche Anreizsysteme und Karrierechancen schafft SPAR für junge Arbeitnehmer? Und welche Rolle spielt der verpflichtende Einsatz der Mediation im Lehrlingskontext? Diesen Fragen geht Mediation Aktiv in ihrer nächsten Podiumsdiskussion

am 19. Oktober ab 18.30 Uhr im SZ 15.21 (Resowi Bauteil A, 2.Stock) nach.

Zu Gast:

MMag. Dr. Karin Sonnleitner, Bakk. (Uni Graz)

Mag. Ursula Strohmayer (Arbeiterkammer Steiermark)

Eva-Maria Wimmer, Bakk. (SPAR Steiermark)

Ein Klick zur Einladung

Ein Klick zur Onlineplattform Mediation Aktiv

 

 

Masterabschluss für MediatorInnen mit Initiator Sascha Ferz

Feierliche Abschlussfeier: Wir gratulieren den AbsolventInnen des Masterlehrgangs "Mediation, Negotiation, Communication & Conflict Management"! Am Freitag, den 27. März 2015 fand die feierliche Abschlussfeier des 1. Durchgangs des Masterlehrgangs "Mediation, Negotiation, Communication & Conflict Management" in den Räumlichkeiten des Palais Kottulinsky statt.

Den AbsolventInnen wurden durch den wissenschaftlichen Leiter, Herrn Assoz. Prof. Mag. Dr. Sascha Ferz und durch die pädagogische Leiterin, Frau Hon.-Prof.in Dr.in Christina Lenz der Titel Master of Arts (MA) verliehen. An der Abschlussfeier nahm auch der Geschäftsführer von UNI for LIFE, Herr Mag. Dr. Martin H. Bauer teil.

Interessiert? Ihre Chance: Der nächste Durchgang des Masterlehrgangs Mediation, Negotiation, Communication & Conflict Management startet am 17. März 2017.

 

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Kinder und Rechte?

Das Forschungsfeld „Appropriate Dispute Resolution & Mediation“ widmet sich den Rechten von Kindern in Gerichtsverfahren

Das Forschungsfeld „Appropriate Dispute Resolution (ADR) & Mediation“ ist an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Graz angesiedelt. Ein breites Einsatzfeld von „Appropriate Dispute Resolution“-Methoden, wie die Mediation eine darstellt eröffnet sich unter anderem im Bereich von Kindesabnahmen. Mag. Hanna Salicites beschäftigt sich zum Beispiel mit der Frage, welche Tools zum bestmöglichen Schutz von Kindern in zivilrechtlichen wie öffentlich-rechtlichen Gerichtsverfahren eingesetzt werden können. „Das Kind muss im Mittelpunkt stehen. Es soll ein Tool nach dem Motto ‚alle an einen Tisch‘ geschaffen werden, das heißt, dass alle, die an einer Kindesabnahme beteiligt sind, mithilfe einer/s KoordinatorIn zur Planung zukünftiger Maßnahmen an einen Tisch geholt werden. Weiters spielt eine umfassende Konfliktanalyse eine wichtige Rolle, als Voraussetzung für eine kindeswohlfördernden Maßnahme“, so die Wissenschafterin. Im Handbuch Mediation wurde kürzlich der Beitrag „Kindeswohl=ADR bei Kindesabnahme” publiziert.

Gemeinsam mit Mag. Mariella Mayrhofer, Juristin im Gewaltschutzzentrum Oberösterreich, erschien auch eine Publikation zu „Worst Case Kindesabnahme“ in der April-Ausgabe der iFamZ 2015 (Interdisziplinäre Zeitschrift für Familienrecht). Die Autorinnen plädieren für eine stärkere Einbindung der Familiengerichtshilfe nach erfolgter Kindesabnahme und schlagen eine Schaffung eines Antragsrechts auf Zuziehung der Familiengerichtshilfe in bestimmten Stadien des Gerichtsverfahrens vor. Aktuell erforscht Salicites am Singapore International Mediation Institute an der NUS University in Singapur, inwiefern Mediation bei Obsorgeverfahren eingesetzt werden kann.

Mit genderspezifischen Aspekten in der Mediation befasst sich Universitätsassistentin MMag. Dr. Karin Sonnleitner. Eine von ihr durchgeführte empirische Erhebung brachte das Ergebnis, dass in Familien-, Nachbarschafts- und Scheidungsmediationen Frauen sowohl offener und zugänglicher dem Verfahren gegenüber als auch strukturierter sowie lösungs- bzw. konsensorientierter sind. „Für Männer sei es zwar das primäre Ziel, eine zielgerichtete Lösung zu finden, allerdings reflektieren sie das Ergebnis selten“, so die in der Studie befragten MediatorInnen. Sonnleitners Forschungsergebnisse wurden ebenfalls im Handbuch Mediation veröffentlicht.

Kontakt

Universitätsstraße 15 B/1 A - 8010 Graz
Assoz. Prof. Mag. Dr. Sascha Ferz Telefon:+43 (0)316 380 - 3293

Kontakt

Mag.a Verena Gschweitl Telefon:+43 (0)316 380 - 3343

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